EIFEL STAR IMMO, Ihr Makler in der Eifel
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Wenn der Makler Sie nach dem Personalausweis fragt

Nach dem Geldwäschegesetz (GwG) müssen Immobilienmakler die Identität ihrer Kunden (Käufer und Verkäufer) feststellen. Immobilienmakler im Sinne dieses Gesetzes ist jede Person, die gewerblich den Kauf oder Verkauf von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten vermittelt.

Als Verkaufsmakler sind Immobilienmakler daher verpflichtet, sich die Personalausweise beider Parteien des Kaufvertrags, also vom Käufer und vom Verkäufer, zeigen zu lassen und vollständige Kopien der Dokumente anzufertigen oder sie vollständig optisch digital zu erfassen. Das Abschreiben oder die reine Erfassung im Rahmen eines Dokumentationsbogens genügen alleine nicht. (Wird der neue Personalausweis kopiert, sind die sechsstellige Nummer und die Unterschrift (Vorderseite) sowie die Augenfarbe und Körpergröße (Rückseite) grundsätzlich zu schwärzen.) Außerdem muss der Immobilienmakler prüfen, ob seine Kunden im eigenen wirtschaftlichen Interesse oder für einen Dritten handeln. Ist letzteres der Fall, muss der wirtschaftlich Berechtigte ermittelt und identifiziert werden.

Gemäß § 4 Abs. 6 GwG sind Sie als Kunde verpflichtet, dem Immobilienmakler die entsprechenden Auskünfte zu erteilen und Unterlagen oder Ausweis zur Erfassung vorzulegen.

Der Makler muss Verkäufer und Käufer jedoch erst identifizieren, wenn ein ernsthaftes Kaufinteresse besteht. Dies ist einer der zentralen Bestandteile des geänderten Geldwäschegesetzes, welches am 26. Juni 2017 in Kraft getreten ist. Von einem ernsthaften Kaufinteresse ist nach der Gesetzesbegründung spätestens dann auszugehen, wenn einer der Beteiligten von dem anderen den Kaufvertrag im Entwurf erhalten hat. Darüber hinaus kann ein ernsthaftes Interesse am Abschluss des Kaufvertrags angenommen werden, wenn der (voraussichtliche) Käufer mit dem (möglichen) Verkäufer oder dem Makler eine Reservierungsvereinbarung oder einen Vorvertrag abgeschlossen oder eine Reservierungsgebühr an den Makler entrichtet hat.

 

Seit Jahren unterstützen Immobilienmakler die Behörden bei ihrem Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Hierbei entsteht allerdings auch ein hoher Verwaltungsaufwand, der wiederum auch zu Unmut bei Immobilieninteressierten führte. Denn bisher sah das Geldwäschegesetz vor, dass Makler ihren Kunden bereits bei Begründung der Geschäftsbeziehung identifizieren mussten. Gemeint war der Maklervertrag, der in der Regel schon vor der Besichtigung zustande kommt. Viele Interessenten wollen aber einfach erst einmal ausloten, ob das Objekt passen könnte. Dass dann gleich der Ausweis vorgelegt werden musste, stieß bei vielen auf Unverständnis.

Quelle: IVD

Widerrufsrecht/Bedenktijd

Ab dem 13. Juni 2014 gilt das „Gesetz zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechte-Richtlinie“. Die Neuregelungen im Verbraucherrecht wirken sich auch auf die Arbeit der Makler aus: Verbraucher können Verträge über Dienstleistungen von Immobilienmaklern, die außerhalb von Geschäftsräumen oder über das Internet sowie per Telefon, E-Mail oder Brief geschlossen wurden, innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Der Makler muss daher seine Kunden schriftlich über ihr Widerrufsrecht belehren.

Das heist das wenn Sie zB. per Mail ein Exposé anfordern wir normalerweise 14 Tage warten müßen bevor wir Ihnen das Exposé zukommen lassen können. Es sei denn der Kunde gibt uns ausdrücklich Zustimmung, die uns erlaubt vorzeitig tätig zu werden. Der Kunde muss dabei davon in Kenntnis gesetzt werden, dass sein Widerrufsrecht erlischt, wenn Sie Ihre Dienstleistung vollständig erfüllt haben. Also der Nachweis einer Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages erbracht wurde oder spätestens, wenn ein Miet- oder Kaufvertrag zustande gekommen ist.

 

Weiter ändert dieses nichts an den üblichen Dienstleistungen vom Makler. Sie zahlen erst den Makler wenn Sie auch tatsächlich ein von ihm vermitteltes Objekt kaufen.
 

 

Nederlandse versie:

Vanaf 13 juni 2014 vallen, conform het EU-recht, makelaarsovereenkomsten, die zonder aanwezigheid van de betrokkenen (bijv. via telefoon, per post of over het internet)  tot stand zijn gekomen (dus niet op het kantoor van de makelaar), onder de voorschriften van het Duitse ‚Fernabsatzgesetzes‘ in het Nederlands ‚de Wet op Verkoop of afstand‘, met als gevolg, dat u een 14-daagse bedenktijd heeft, waarop wij u dienen te wijzen (zie hieronder).

 

Wettelijk gezien kan de makelaar daardoor pas na 14 dagen u van de gewenste informatie en/of dienstverlening voorzien (bijv. toezending expose met adresvrijgave, bezichtiging etc.). Dit is natuurlijk niet wenselijk, veelal wilt u graag zo snel mogelijk deze informatie ontvangen. Door aan te geven dat u afziet van deze 14-daagse bedenktijd kunnen wij u de gevraagde gegevens/dienstverlening direct geven/verlenen. In de mail die u van ons krijgt wanneer u een exposé opvraagt wordt dit allemaal nog eens uitgelegd.

 

E.e.a. wijzigt verder niets aan de normale procedure van dienstverlening van een makelaar. Onze dienstverlening is en blijft op basis van no cure no pay, mocht u geïnteresseerd zijn in één van onze objecten.

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Hirschrott 4

52152 Simmerath

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